Knorpelschuztbehandlungen

Dabei werden Hyaluronsäure-Injektionen zum Ersatz der Gelenkflüssigkeit in das betroffene Gelenk, unter sterilen Bedingungen und weitgehend schmerzfrei, injiziert.
Dies kann bei degenerativ veränderten Gelenken (Arthrose) z.B. am Kniegelenk, Hüftgelenk, Schultergelenk, in kleinen Gelenken der Lendenwirbelsäule und auch an den Fingergelenken oder am oberen Sprunggelenk erfolgen.
Wissenschaftliche Forschungen belegen die hervorragenden Eigenschaften bei Gelenkarthrose.
Bei dieser Therapie wird die Hyaluronsäure in das Gelenk injiziert und verteilt sich dort von allein auf der gesamten Knorpeloberfläche. Dort ersetzt sie die krankhaft veränderte Gelenkflüssigkeit und regt zusätzlich die körpereigene Hyaluronsäureproduktion an.

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Hyaluronsäure

Die Funktion unserer Gelenke

1)Knochen 2)Knorpel 3)Gelenkspalt mit Gelenkflüssigkeit

Die Gelenke haben die Aufgabe, verschiedene Knochen beweglich miteinander zu verbinden. Unsere Gelenke sorgen den ganzen Tag über, bei der Arbeit, in der Freizeit und beim Sport für Beweglichkeit. Damit Bewegungen reibungslos ablaufen können, greifen verschiedene Mechanismen ineinander:

  • Muskel, Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln sorgen für Halt und Beweglichkeit der Knochen.
  • Bei einem gesunden Gelenk sind die Knochenenden  mit einer Knorpelschicht überzogen. Der glatte Knorpel erlaubt es, dass wir unsere Gelenke reibungsarm bewegen können.
  • Dazwischen befindet sich die Gelenkflüssigkeit, sie
    - "schmiert" das Gelenk, damit es sich leichter   
      bewegen   kann
    - schützt die Knorpeloberfläche vor Abrieb
    - puffert Stöße ab
    - versorgt den Gelenkknorpel mit Nährstoffen
    Zusammen mit dem Knorpel bildet die Gelenkflüssigkeit eine Art Stoßdämpfer.

Arthrose, was ist das?

1)Verhärtung der Knorpeloberfläche 2)Knorpelzerstörung 3)Hyaluronsäure

Die Arthrose ist eine typische Abnutzungs- und Verschleißerscheinung des Gelenkknorpels. Der Knorpelabrieb im Gelenk führt bei vermehrter Belastung immer wieder zu Entzündungen der Gelenkkapsel. Zudem verändert sich die Gelenkschmiere, sie wird "dünner" und weniger gleitfähig. Diese Entwicklung kann durch Schmerzen oder andere Beschwerden begleitet werden. Die Arthrose entwickelt sich langsam und schleichend. Sie tritt nicht nur im Alter auf, sondern kann aufgrund bestimmter Risikofaktoren auch schon bei jüngeren Menschen entstehen. Ursachen können sein: Einseitige Belastung, zu wenig Bewegung, Übergewicht, angeborene oder erworbene Fehlstellungen der Gelenke (z.B. X- oder O-Beine oder Hüftdysplasie).
Arthrose kann in allen Gelenken auftreten, vorrangig dort wo übermäßig belastet wird. Neben dem Knie-, Hüft- oder Schultergelenk sind oftmals auch kleine Gelenke wie Finger-, Daumensattel-, Zehen- oder Wirbelgelenke, auch Facettengelenke genannt, betroffen. Bei fortgeschrittener Arthrose kann der Knorpel komplett abgenutzt sein, bis schließlich Knochen auf Knochen reibt.

Ist der Knorpel erst einmal abgerieben, kann er nicht wieder aufgebaut werden. Hier kann nur noch ein künstlicher Gelenkersatz erfolgen. Daher ist es wichtig, frühzeitig den Abnutzungsprozess aufzuhalten. Dieser Effekt kann z.B. durch eine Behandlung mit Hyaluronsäure bewirkt werden. Hier wird von außen Gelenkflüssigkeitsersatz zugeführt und so die natürliche Gelenkschmiere ergänzt.

Welche Beschwerden können auf Arthrose hinweisen?

  • Anlaufbeschwerden ("Morgensteifigkeit")
  • Wetterfühligkeit der Gelenke
  • Belastungsschmerz
  • Eingeschränkte Beweglichkeit
  • Schwellungen
  • Überwärmung des Gelenks
  • Ruhe- und Nachtschmerz
  • Knirschen in den Gelenken

Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie Schweich | 54338 Schweich | Telefon: 0 65 02 / 92 00-0 | Fax : 0 65 02 / 92 00-20

Dr. med. Helmut Albert und Dr. med. Holger Ossen Fachärzte für Orthopädie Sportmedizin - Chirotherapie - physikalische Therapie H-ärztliche Unfallbehandlung - ambulante Operationen Akupunktur - Osteologen (DVO) und Osteopathie (DAAO) - Stoßwellentherapie - Trigonsignaltherapie - Knochendichtemessung - 3D/4D Wirbelsäulen- und Haltungsanalyse - EMG - sensomotorische Einlagen - intracutane reiztherapie - orthomolekulare Therapie - Naturheilverfahren

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